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Die Bisphosphonat-Therapie verstehen
Viele Patienten mit einem Myelom erleiden Knochenschädigungen. Sowohl der myelombedingte Knochenabbau als auch die Hyperkalzämie können mit einer Gruppe von Medikamenten behandelt werden, die man „Bisphosphonate” nennt.
01.15.07
Viele Patienten mit einem Myelom erleiden Knochenschädigungen. Die Erkrankung der Knochen kann dazu führen, dass die Knochen dünner und schwächer werden(Osteoporose), und sie kann Löcher in den Knochen erzeugen (lytische Läsionen). Die auf diese Weise geschwächten Knochen neigen schneller dazu, bei geringer Belastung oder bei Verletzung zu brechen (pathologische Fraktur). Die am häufigsten betroffenen Knochen sind das axiale Skelett(Wirbelsäule, Becken, Rippen, Schädel) und die oberen Enden der langen Knochen in Armen und Beinen. Myelomzellen verursachen Knochenschädigungen, indem sie Signale an bestimmte Knochenzellen– so genannte Osteoklasten – aussenden, den Knochen abzubauen. Zusätzlich zur Knochenschädigung setzt dieser Prozess auch Calcium frei; wenn diese Freisetzung zu schnell erfolgt, kann daraus ein Zustand entstehen, den man „Hyperkalzämie” nennt. Sowohl der myelombedingte Knochenabbau als auch die Hyperkalzämie können mit einer Gruppe von Medikamenten behandelt werden, die man „Bisphosphonate” nennt. Die Informatinen in diesem Heft sind genereller Art und ersetzen nicht die persönliche Beratung durch Arzt oder Pflegepersonal. Nur Ihr Arzt kann Ihnen Fragen zu Ihrem individuellen Behandlungsplan beantworten.


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