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Das Handbuch zur Ballon Kyphoplastik „Ballon Kyphoplastik und Myelom-induzierte Wirbelfrakturen verstehen"
Das Myelom ist eine Krebserkrankung, die die Plasmazellen im Knochenmark betrifft. Bei dieser seltenen Erkrankung kommt es zur Verdrängung des normalen Knochenmarks durch bösartige Plasmazellen (Myelomzellen) und in weiterer Folge zur Entwicklung von Knochenabbau und zerstörung. Die Behandlung von durch Wirbeleinbruch verursachten Schmerzzuständen reicht von leichten Schmerzmitteln bis zu kleineren chirurgischen Eingriffen wie Ballon kyphoplastik.
11.22.06




Das Myelom ist eine Krebserkrankung, die die Plasmazellen im Knochenmark betrifft. Bei dieser seltenen Erkrankung kommt es zur Verdrängung des normalen Knochenmarks durch bösartige Plasmazellen (Myelomzellen) und in weiterer Folge zur Entwicklung von Knochenabbau und zerstörung. Das Myelom verhindert auch die Ausreifung von wichtigen Immunzellen, was zur Infektanfälligkeit der Patienten führt und weitere Erkrankungen zur Folge haben kann.

Der Knochenabbau betrifft vor allem die Knochen der Wirbelsäule. Die meisten Myelom patienten leiden unter Schmerzen, speziell Kreuzschmerzen. In vielen Fällen sind es auch diese Beschwerden, zusammen mit einer allgemeinen Schwäche, die den Patienten zum Arzt führen.

Plötzlich einschiessende Rückenschmerzen können auf Bruch oder Kollaps eines Wirbelkörpers hinweisen. Frakturen eines Knochens der Wirbelsäule werden Wirbelkörper kompressions frakturen oder einfach Wirbeleinbruch genannt.

Die Behandlung von durch Wirbeleinbruch verursachten Schmerzzuständen reicht von leichten Schmerzmitteln bis zu kleineren chirurgischen Eingriffen wie Ballon kyphoplastik. In diesem Heft finden Sie Informationen zur Entstehung von Wirbelbrüchen und zu den Behandlungs möglichkeiten. Außerdem wird die Technik der Ballon kyphoplastik Schritt für Schritt erklärt.

Obwohl das Myelom heute noch nicht zu den heilbaren Erkrankungen zählt, ist es möglich, die Lebensqualität der Patienten deutlich zu bessern. Mit der Lektüre dieses Heftes erweitern Sie Ihr Wissen um die Erkrankung und sind für das Gespräch mit Ihrem Arzt besser gerüstet.


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