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Die internationale Myelom-Stiftung ist der Auffasung, dass die Marktzulassung von REVLIMID® durch die EMEA für die Patienten in Europa ein großer Fortschritt ist
IMF ruft zur schnellen Bewilligung der Kostenerstattung in der gesamten EU auf
06.19.07

NORTH HOLLYWOOD, Kalifornien und BRÜSSEL, Belgien, 19. Juni/PRNewswire/ --

- IMF ruft zur schnellen Bewilligung der Kostenerstattung in der gesamten EU auf -

Die internationale Myelom-Stiftung (International Myeloma Foundation, IMF), die die Forschung unterstützt und Aufklärung, Interessensvertretung und Unterstützung für Myelom-Patienten, Familien, Forscher und Ärzte bietet, begrüßte heute die Entscheidung der EMEA, REVLIMID(R) (Lenalidomid) zum Einsatz beim multiplen Myelom die Marktzulassung zu erteilen. REVLIMID ist das jüngste einer Gruppe von Behandlungsformen, die gemeinsam unter der Bezeichnung „neuartige Therapien“ den Verlauf der Myelom-Behandlung ändern. Mit dem heutigen Ereignis ist REVLIMID jetzt in Europa zur Behandlung von Myelom-Patienten zugelassen, die zuvor mindestens eine Behandlung erhalten hatten.

„Bis wir das multiple Myelom endgültig heilen können, brauchen wir ein wirkungsvolles Arsenal von Wirkstoffen, die wir in Kombination und hintereinander einsetzen können, um die Remission aufrechtzuerhalten und REVLIMID ist eine schlagkräftige Ergänzung dieses Arsenals“, sagte Dr. med. Brian G.M. Durie, Vorsitzender und Mitgründer der IMF-Stiftung. „Es ist in der Tat so schlagkräftig, dass wir jetzt medikamentöse Alternativen bei neudiagnostizierten Patienten in Erwägung ziehen, statt der kostspieligen und schwächenden Knochenmarktransplantationen, die bis heute die Standardbehandlung darstellen.“

REVLIMID, ein oral zu verabreichender Wirkstoff von Celgene, ist in den Vereinigten Staaten (zusammen mit einem Steroid) für zuvor bereits behandelte Myelom-Patienten seit Juni 2006 zugelassen und für bestimmte Patienten mit malignen, myelodysplastische Syndrome genanten Blutkrankheiten, seit Dezember 2005.

„Wir haben in den Vereinigten Staaten die Vorteile eines erweiterten Wirkstoff-Arsenals über ein Jahr lang beobachten können und wir rufen die Mitgliedsstaaten der EU auf, REVLIMID möglichst umgehend in ihre lokalen Wirkstofflisten aufzunehmen, damit das Medikament erstattet werden kann“, sagte Susie Novis, Präsidentin und Mitgründerin der IMF-Stiftung. „Die Ärzte hier in Europa sagen uns, dass sie REVLIMID haben möchten und die Patienten sagen uns, dass sie es brauchen. Hier einige Beispiele.“

„Viele Patienten mit begrenzten Behandlungsoptionen warten dringend auf eine
 neue, wirksame therapeutische Strategie.“ Dr. Antonio Palumbo,
 wissenschaftlicher Beirat IMF-Stiftung und Universität Turin, Italien.

„Die Möglichkeit, REVLIMID einzusetzen eröffnet neue Behandlungsperspektiven
 für unsere Patienten.“ Dr. Felipe Prosper, Universität von Navarra,
 Pamplona, Spanien.

„Meine Mutter leidet bei ihrer derzeitigen Behandlung unter mehreren starken Nebenwirkungen. Wir warten voller Ungeduld auf REVLIMID.“ Emmanuelle Peckre, im Namen ihrer Mutter, Frankreich.

„Wir hatten gehofft, mein Mann würde REVLIMID bekommen können. Sein Arzt sagt, es sei weniger toxisch, doch es ist hier in Schweden noch nicht erhältlich.“ Tytti Kvam, Schweden.

Um die Myelom-Patienten in Europa zu unterstützen und zu ermächtigen wird die IMF-Stiftung Patienten- und Familien-Seminare durchführen; im September in Frankreich und Italien, im Oktober in Spanien und im November in Deutschland. Die IMF-Stiftung nimmt auch an medizinischen Tagungen in Griechenland und Russland teil und war beim kürzlich zu Ende gegangenen EHA-Kongress in Österreich präsent. Die IMF-Stiftung arbeitet eng mit der EMP (European Myeloma Platform), einer europäischen Patientengruppe, zusammen, um die Erstattungsbewilligung vor Ort sicherzustellen.

„Wir haben uns dafür engagiert, REVLIMID hier in Europa so schnell wie möglich verfügbar zu machen, weil REVLIMID, wie ich persönlich bezeugen kann, für viele Patienten wie mich, die beste verbleibende Alternative darstellt“, sagte Rolf Pelzing, stellvertretender Vorsitzender der EMP-Stiftung.

Das multiple Myelom ist eine Krebserkrankung der Knochenmarkszellen und beeinträchtigt die Produktion der roten und der weißen Blutkörperchen und der Stammzellen. Die Krankheit betrifft weltweit schätzungsweise 750.000 Menschen und wird in den Industrieländern mit steigender Tendenz und zunehmend auch bei jungen Menschen diagnostiziert.

Informationen zur internationalen Myelom-Stiftung

Die internationale Myelom-Stiftung (IMF/International Myeloma Foundation) ist die älteste und größte Myelom-Organisation und zählt weltweit in 113 Ländern über 135.000 Mitglieder. Als allgemeinnützige Organisation (gemäß 501(c)3), die sich der Verbesserung der Lebensqualität der Myelom-Patienten und ihrer Familien verschrieben hat, konzentriert sich die IMF-Stiftung auf die vier Kerngebiete Forschung, Aufklärung, Unterstützung und Interessensvertretung. Bis zum heutigen Tage hat die IMF-Stiftung weltweit über 100 Aufklärungsseminare veranstaltet, unterhält eine weltberühmte Hotline und betreibt die „Bank on a Cure“(R), eine einzigartige Gen-Datenbank um die Myelom-Forschung voranzutreiben. Die IMF-Stiftung kann unter der Telefonnummer +1-818-487-7455 erreicht werden. Die Adresse der globalen Website lautet http://www.myeloma.org und die der spanischsprachigen Parallel-Website http://www.myelomala.org.

Ansprechpartner:
IMF, Tel.: +1-818-487-7455
PRESSE: Stephen Gendel, BioCom Partners, Tel.: +1-212-918-4650

Website: http://www.myeloma.org
http://www.myelomala.org

Quelle: The International Myeloma Foundation
IMF, Tel.: +1-818-487-7455, Stephen Gendel von BioCom Partners, Tel.: +1-212-918-4650


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